Presseinformationens-Archiv
der Zentralstelle KDV

Einladung zum Pressegespräch am 2.9.2008 in Berlin

Kriegsdienstverweigerer werden benachteiligt

31.08.2008 - Peter Tobiassen - Telefon: 04453/9864888 Mobil: 0171/5081394

Wir stellen fest: Die Bundesregierung behandelt Kriegsdienstverweigerer deutlich schlechter als Wehrdienstwillige. Dieses Jahr werden 90.000 Zivildienstleistende einberufen. 60.000 Wehrpflichtige müssen Wehrdienst leisten. Und das, obwohl die Zahl der Kriegsdienstverweigerer in jedem Jahr geringer ist als die Zahl der verfügbaren Wehrdienstpflichtigen.

Eine weitere Ungleichbehandlung ist zu beobachten: Kreiswehrersatzämter heben jeden fünften Einberufungsbescheid nach Eingaben der Einberufenen wieder auf, das Bundesamt für den Zivildienst nur jede tausendste Einberufung.

Und letztlich: 14.000 Wehrpflichtige wurden im letzten Jahr bei der Musterung nur deshalb als tauglich eingestuft, weil sie bereits vor der Musterung einen KDV-Antrag gestellt hatten.

Dr. Werner Glenewinkel, Vorsitzender der Zentralstelle KDV, möchte Ihnen in einem

Pressegespräch am Dienstag, 2. September 2008, um 11.00 Uhr
im Albrechtshof, Albrechtstraße 8, 10117 Berlin, Raum Philipp Spener

anhand der von der Bundesregierung vorgelegten Zahlen und an zahlreichen Einzelfällen die systematische Schlechterstellung der Kriegsdienstverweigerer erläutern.

 
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