Presseinformationens-Archiv
der Zentralstelle KDV

Petition „Wehrpflicht aussetzen – Freiwilligendienste fördern!“

Pressekonferenz am 23.2.2010 um 11.00 Uhr in Berlin

17.02.2010 - Peter Tobiassen - Telefon: 04453/9864888 Mobil: 0171/5081394

Wir laden Sie ein zu einer Pressekonferenz am Dienstag, 23. Februar 2010, um 11.00 Uhr bei Pax Christi, Hedwigskirchgasse 3 (Ecke Französische Straße), 10117 Berlin

mit Dirk Neumann – Deutscher Bundesjugendring, Florian Haggenmiller – DGB-Jugend, Franziska Drohsel – JungsozialistInnen in der SPD, Christine Hoffmann – pax christi und Stefan Philipp – Zentralstelle KDV sowie dem Petenten Marco Penz.

Der Petent präsentiert die wichtigsten Inhalte der Petition und VertreterInnen der Organisationen die Gründe für die Unterstützung dieser Petition.

Hintergrund:
Marco Penz, von August 2008 bis April 2009 Zivildienstleistender im Fahrdienst eines Alten- und Pflegeheimes, hat vor wenigen Tagen eine 147 Seiten starke Petition zur Aussetzung der Wehrpflicht und Stärkung der Freiwilligendienste beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht.

Die Petition beleuchtet sicherheitspolitische, juristische, ökonomische und gesellschaftliche Aspekte für die Notwendigkeit des Wegfalls eines Pflichtsystems in einer freiheitlichen Gesellschaft. Hierzu werden zahlreiche Forschungsergebnisse ebenso dargestellt wie die Positionen der Parteien, der Kirchen, der Gewerkschaften und der Wohlfahrtsverbände. Nicht zuletzt die Verkürzung der Wehrdienstdauer auf sechs Monate ist ein rein politischer Kompromiss ohne sicherheitspolitische Basis.

Weil inzwischen 23 der 28 NATO-Staaten auf die Wehrpflicht verzichten, „ist es insofern nicht verwunderlich, dass auch die NATO das Ziel verfolgt, die Wehrpflicht in allen Mitgliedsstaaten auszusetzen“ (Petition, Seite 95).
Die Zentralstelle KDV, der Deutsche Bundesjugendring, die DGB-Jugend, JungsozialistInnen in der SPD, pax christi und weitere Organisationen unterstützen die Petition in ihrer Zielsetzung.

Die Organisationen fordern den Deutschen Bundestag auf, die Petition ernst zu nehmen. Immerhin gehören 61,3 % der Abgeordneten Parteien an, die das Ziel der Petition, die Wehrpflicht auszusetzen oder abzuschaffen, ebenfalls verfolgen.

Die Einladung in der Druckversion

 
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